
Ha! Hat sich was mit Jobstart heute. Meine tolle Angina, die mich bereits vor ein paar Wochen im Griff hatte (kurz, bevor ich nach
Palma flog), hat sich zurückgemeldet und mir gezeigt, was da noch alles rauszuholen ist. Die Schlafanfälle und Fieberschübe einen Mond zuvor nahmen sich als nettes Vorgeplänkel aus gegen das, was sich mir seit Samstag Abend entgegenwarf. Seit jenem Tag habe ich gefühlte 100 Jahre geschlafen (leider seh ich immer noch nicht aus wie Dornröschen und ein Schloss hab ich auch nicht bekommen), mindestens 10.000 Liter in die Laken geschwitzt, abwechselnd vor Kälte gezittert wie Espenlaub und mich in Fieberträumen getummelt, die so ziemlich alles in meinem Unterbewusstsein umgepflügt und hervorgezerrt haben müssen, was ich mir vorstellen kann, um es als skurrile Traumelemente einzuflechten. Selbst meine heimliche Leidenschaft, den Fieberwahn literarisch auszunutzen und mit ihm und in ihm ein Buch zu verschlingen, um es im Fieber dann für mich fortzusetzen wollte mir nicht gelingen: ich konnte keine zehn Minuten am Stück wach bleiben. Selbst solch hirnverblödend einfache Tätigkeiten wie stumpfes TV-Glotzen ließ sich partout nicht umsetzen: ich schlief nach fünf Minuten einfach ein.
Und das alles, da ich eigentlich ab heute wieder meiner Aufgabe als braver Bürger gerecht werden und für Angie Merkel anschaffen gehen wollte, um ordentlich meine Steuern in ihr Säckle zu zahlen. Dank verschleppter, da nicht ordentlich auskurierter Angina aber, die nun umso erbitterer zugeschlagen hat (meine Mandeln gleichen inzwischen mindestens den Felsen des Grand Canyons) muss ich meinen Jobantritt in der Hansestadt
Hammerburg nun eben verschieben. Tut mir leid, liebe Angie, aber Deine Namensvetterin war eben stärker als Du - zumindest dieses Mal.